Spannungskopfschmerzen – der drückende dumpfe Schmerz

In einer von Hektik geprägten Welt gehören belastende Lebenssituationen leider zum Alltag. Die Anforderungen an uns wachsen und der ständige Lärmpegel im städtischen Raum tut sein Übriges. Die psychische Belastung ist enorm, wir haben es schlichtweg verlernt, zur Ruhe zu kommen. Nirgends können wir den Einflüssen unserer Umwelt entfliehen, selbst zu Hause scheuen wir davor zurück, Smartphone & Co einfach mal abzuschalten. Soziale Medien machen es nicht gerade einfacher mal abzuschalten. Die Angst etwas Wichtiges zu verpassen ist unser stetiger Begleiter. 

Mann mit Kopfschmerzen

Ursachen von Spannungskopfschmerzen

Dauerhafter Druck ruft mannigfaltige körperliche Symptome hervor, er sorgt nicht nur für eine höhere Anfälligkeit von Entzündungen, Infekte und Herz-Kreislauf-Beschwerden, sondern ist auch für Spannungskopfschmerzen verantwortlich. Denn Stress und Angst bewirken eine unwillkürliche Kontraktion der Muskeln. Dies ist ein natürlicher Abwehrmechanismus unseres Organismus, um uns vor zu großer Erregung und Emotionen zu schützen und handlungsfähig zu halten.

Die Folge sind muskuläre Verspannungen, die unter anderem die gefürchteten Spannungskopfschmerzen auslösen können. Mediziner bezeichnen dieses Stress-abhängige Symptom als psychogenen Kopfschmerz. Doch Muskelverspannung ist keineswegs der einzige Auslöser von Spannungskopfschmerzen, denn Stress verändert auch den Stoffwechsel im Gehirn. Bei hoher psychischer Belastung schüttet der Organismus vermehrt Stresshormone aus, die den Botenstoff Serotonin verdrängen. Dadurch wird das Gehirn wesentlich empfänglicher für Schmerzreize, der Kopf beginnt zu schmerzen. Viele Menschen, die unter chronischen Spannungskopfschmerzen leiden, reagieren auch sehr empfindlich auf Berührungen am Kopf.

 

Wenn Spannungskopfschmerzen dich durch den Alltag begleiten

Bei drückenden dumpfen Kopfschmerzen, die immer wieder auftreten und über Stunden oder Tage anhalten, schrillen bei Ärzten die Alarmglocken. Denn die Schmerzen, die sich bevorzugt in Stirn, Hinterkopf oder Schläfen manifestieren, können chronisch werden, wenn Überbelastung und geistige Erschöpfung überhandnehmen. Von chronischen Spannungskopfschmerzen spricht man dann, wenn sie mehr als 15 Tage im Monat auftreten. Haben Spannungskopfschmerzen erst mal dieses Stadium erreicht, beginnen sie sich zu verselbstständigen und treten auch ganz ohne Anlass, also ohne Stressauslöser auf. Betroffene sind häufig wie benommen und haben das Gefühl, keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können. Das macht es nicht gerade leichter, den anspruchsvollen Anforderungen des Berufslebens gerecht zu werden. Wird der Schmerz zum täglichen Begleiter, geht jede Lebensfreude verloren. Nicht selten entwickeln Menschen, die unter chronischen Spannungskopfschmerzen leiden eine Depression oder Angststörung.

 

Symptome:

  • mäßiger dumpfer Schmerz, der sich häufig von der Nackenregion ausbreitet 
  • das Gefühl, der Kopf sitze in einem Schraubstock
  • Benommenheit und das Gefühl nicht klar denken zu können
  • hält Stunden, Tage oder gar Wochen an
  • tritt auf beiden Seiten des Kopfes auf

 

Wusstest du, dass es 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt? Spannungskopfschmerz ist also nur eine unter vielen Varianten. Trotzdem leidet über die Hälfte aller Kopfweh-Patienten unter Spannungskopfschmerzen. Das mag verdeutlichen, welch große Rolle stressbedingte Erkrankungen in unserem Alltag spielen und wie sie unser Leben beherrschen. Umso wichtiger, etwas dagegen zu unternehmen und Strategien zu entwickeln, um aus der Stressspirale auszusteigen.
Natürlich können Spannungskopfschmerzen auch andere Ursachen haben. Deshalb gilt es bei immer wiederkehrenden Schmerzen abzuklären, ob eventuell eine körperliche Erkrankung dahintersteckt.

 

Patienten mit Spannungskopfschmerzen werden immer jünger

Spannungskopfschmerzen können jeden betreffen. Allerdings haben sich die Gewichte deutlich verschoben. Waren früher eher ältere Menschen betroffen, sind es heute zunehmend jüngere Leute, die sich mit häufigen Kopfschmerzen herumschlagen müssen. Laut Statistiken hat sich die Anzahl der jüngeren Kopfschmerzpatienten in den letzten Jahrzehnten nahezu vervierfacht. Das sollte aufhorchen lassen. Ein weiterer Hinweis, dass Stress bei dieser Erkrankung eine große Rolle spielt: Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 30 und 59 Jahren, die voll im Berufsleben stehen. Doch keine Frage – auch der Familienalltag kann in hohem Maße belastend sein. Besonders, wenn kleine Kinder oder zu pflegende Personen zum Haushalt gehören. Hier sind Multitasking-Fähigkeiten gefragt, die Frauen und Männern alles abverlangen. Wen wundert's, dass das unseren Kopf zum Bersten bringt und Spannungskopfschmerzen entstehen.

 

Auswege, die sich als Sackgasse erweisen

Der Mensch neigt häufig dazu, die eigentlichen Ursachen eines Problems so lange wie möglich zu verdrängen. Deshalb ist die Versuchung groß, den Schmerz und sich selbst mit Medikamenten zu betäuben. Doch Schmerzmittel sind bestenfalls eine vorübergehende Lösung. Denn regelmäßig über längere Zeit eingenommen, können Schmerzmedikamente selbst Kopfschmerzen auslösen und sogar abhängig machen. Betroffene kommen vom Regen in die Traufe und haben dann zu ihrem eigentlichen noch ein weiteres Problem. Deshalb gilt es bei Spannungskopfschmerzen die Ursachen und nicht die Symptome zu bekämpfen.

Der Feind in meinem Kopf

Oft sind wir selbst unser schlimmster Feind. Denn wenn wir unseren eigenen Ansprüchen und den Erwartungen anderer nicht genügen können, fangen wir an, an uns selbst zu zweifeln. Es beginnt ein Teufelskreis aus Angst vor noch mehr Stress – das Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen. Haben wir erst mal diesen selbstzerstörerischen Weg beschritten, wird es schwer auszubrechen. Wir reagieren mit den immer gleichen emotionalen Mustern. Wenn erlittene Niederlagen und Rückschläge sich in unserem Kopf festgesetzt haben, geben wir die Herrschaft über uns selbst oft aus der Hand.

Spannungskopfschmerzen haben immer eine Vorgeschichte. Sie sind ein deutliches Warnsignal, wenn wir uns überfordert fühlen. Sie zeigen an, dass irgendwas in uns aus dem Gleichgewicht geraten ist – und das nicht erst seit gestern. In der Regel treten Spannungskopfschmerzen erst dann auf, wenn der Stress zum Dauerzustand geworden ist. Diese Alarmsignale solltest du nicht übersehen und rechtzeitig handeln, bevor er die Macht über dich gewinnt und deine Gesundheit nachhaltig gefährdet. Sei also nicht selbst dein größter Feind – schau genau hin und nimm dich mit deinen ganzen Ängsten und Besorgnissen wieder bewusst wahr. Das ist der erste Schritt, um aus dem Teufelskreis Spannungskopfschmerzen auszubrechen.

 

Positives Denken

Machen wir uns es einfach zunutze und münzen negative in positive Energie um. So kann Stress sogar zu einer Kraftquelle werden, die uns neue Lebensenergie gibt. Den Schlüssel dazu hältst du selbst in der Hand! Halte dich nicht mit Umwegen auf, sondern gehe neue Wege, die direkt zum Ziel führen. Positives Denken ist nicht nur effektiv, es hilft dir, zu alter Stärke zurückzufinden und mit neuem Selbstbewusstsein und viel Lebensfreude in dein Leben durchzustarten. Den Schalter umlegen musst du allerdings selbst.
Steige noch heute in die Welt des positiven Denkens ein und erfahre selbst, wie sich dein Leben dadurch grundlegend verändert. Dann gehören Spannungskopfschmerzen schnell der Vergangenheit an!

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